Ein politisches Kammerspiel mit Humor.
Sieben Menschen verbringen ein Wochenende in einem Schweizer Berghotel. Mit der Methode der systemischen Aufstellung werden sie dazu gebracht, in die Rollen amerikanischer »Machtmenschen« zu schlüpfen, mit dem Ziel zu verhindern, dass Demokratien weltweit zerstört und totalitäre Systeme aufgebaut werden.
Hauptfigur ist Emily, eine schwangere Influencerin mit einer Menge Wut im Bauch. Sie weiß, sie muss was verändern, sie weiß nur nicht wie. Ihre Mutter drängelt sich gegen ihren Willen in die »Zukunftsmanufaktur« in Sorge um ihre Tochter. Ein geheimnisvoller Koch und Philosoph will seine wahre Identität nicht preisgeben. Ein KI-Professor sorgt sich um die Zukunft, eine AfD-Wählerin sucht den Dialog. Ein Ehepaar reist auf den Berg, sowie Jenny, eine PoC, die die Gruppe anleitet.
Nach diesen zwei Tagen auf 1700 Metern Höhe eskaliert manches und dennoch entsteht am Ende eine große, gemeinsame Vision.
Was diesen Film besonders macht?
»Alles fing mit einem Podcast über 'Peter Thiel' an, der mir weltweite Abhängigkeiten und Zusammenhänge klar gemacht hatte, die ich so nicht kannte. Dann hatte ich nicht nur das dringende Bedürfnis einen künstlerischen Beitrag zur aktuellen Lage der Welt zu leisten, sondern auch eine Idee, wie mit systemischen Techniken Machtstrukturen in einem Kammerspiel sichtbar gemacht werden können. Und seitdem habe ich damit nicht mehr aufgehört, denn ein Film zum Thema 'Demokratie' hat keine Zeit zu verlieren und allein die klassischen Wege sind zu langsam für eine sich rasend schnell verändernde Welt.«
(Annette Ernst im Sommer 2025)
Schon im Entwicklungsprozess waren Schauspielende beteiligt und bekamen anfangs nur die Biografie ihrer Figur und Fragmente der Geschichte. Dabei geschah Unvorhergesehenes, was ins Drehbuch eingeflossen ist. Familienaufstellung traf auf Weltpolitik.
Kurz: Der Film nimmt unsere Ängste ernst, ohne in ihnen zu versinken. Das Projekt traut den Menschen etwas zu: den Schauspielenden die Doppelbödigkeit des doppelten Rollenspiels und dem Publikum die Bereitschaft, sich selbst zu fragen, was sie eigentlich bereit sind zu tun, damit Demokratie nicht einfach passiert, sondern bleibt.
Mit Hilfe der Hessischen Filmförderung konnten wir 2025 einen Workshop mit Schauspielenden machen.
Seitdem haben wir »shift the vibe« mit Unterstützung der kreativen Filmfamilie und mit eigener Kraft und Mitteln durch Winter und Frühling gebracht.
Jetzt brauchen wir weitere Mittel, um die Finanzierung voran zu treiben (Preproduction) und nächstes Jahr drehen zu können.


